Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Cookie-Einstellungen

Die Kirche St. Theresia

Eine Nürnberger Nachkriegskirche mit bewegter Vergangenheit

Als Mitte der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts der Hasenbuck, der bis Anfang des Jahrhunderts noch ein bewaldetes Hügelchen war, schnell besiedelt wurde, stellte sich die Frage nach der Gründung einer katholischen Kirchengemeinde. 1928 wurde eine Filialkirchenstiftung von Herz Jesu errichtet. Schnellstmöglich wurde ein Gelände zur Errichtung einer Kirche gesucht und am Standort der heutigen Innsbrucker Straße gefunden. Eine alte Lagerhalle, die als Kirche umfunktioniert wurde, diente als erste Beheimatung der neu gegründeten Filiale. 1937 wurde St. Theresia bereits zur Pfarrei erhoben.

Der Krieg traf die junge Gemeinde schwer. 1944 wurden die Kirche und das Pfarrhaus schwer beschädigt, die Kirche so sehr, dass sie komplett abgerissen werden musste. Mit Pfarrer Martin Wiesend, der 1967 Weihbischof in Bamberg wurde, begann sofort nach seiner Ernennung zum Pfarrer der Wiederaufbau. Bereits 1948 konnte die neue Kirche St. Theresia durch Erzbischof Josef Otto Kolb geweiht werden.

Nach kleineren und größeren Umgestaltungen im Laufe der Jahre stellte sich 2014 die Frage, wie mit der Kirche und den mittlerweile immens gewordenen Schäden (veraltete Elektrik, defekte Heizung, zerstörte Dämmung …) umgegangen werden soll. Die Kirchenverwaltung entschied sich, ein auf Zukunft angelegtes Sanierungskonzept zu starten. Die Grundprinzipien waren dabei:

·         Erhalt des Kirchengebäudes

·         Verkleinerung des Kirchenraums durch Abtrennung von Gebäudeteilen und Integrierung von Pfarrversammlungsflächen

·         Möglichkeit zur Umnutzung und Weiterentwicklung des Gesamtgeländes Innsbrucker Str.11

·         Schaffung einer für Kleingruppen und Werktagsgottesdienste geeigneten Kapelle im ehemaligen Chorraum der Kirche

·         Liturgische Neukonzeption

Am 08.05.2016 wurde die Kirche durch Erzbischof Dr. Ludwig Schick feierlich wiedereröffnet und durch die Weihe des neuen Altars ihrer Bestimmung übergeben. Seitdem ist sie wieder Zentrum und Heimat der Gemeinde St. Theresia.